Vorlesetag !!!


Jedes Jahr am dritten Freitag im November ist der internationale Tag des Vorlesens, an diesem Tag bekommen Schulen Besuch von Schriftsteller/innen. Wir  von der 10b hatten das große Glück, dass am letzten Freitag,18. November, der bekannte Neustadter Autor Michael Landgraf zu uns in die Klasse kam und aus seinem Buch „Felix zieht in den Krieg“ vorlas. In diesem Buch geht es um die große Begeisterung zu Beginn des ersten Weltkrieges und die Schrecken dieses furchtbaren Krieges. Obwohl wir den Ersten Weltkrieg schon im Geschichtsunterricht behandelt haben, gab die Vorlesestunde uns einen Einblick, wie die Menschen in unserer Heimatstadt Neustadt den Krieg erlebt haben. Als uns Herr Landgraf ein Foto vom Kriegerdenkmal gezeigt hat, haben viele Schüler zum ersten Mal die Bedeutung dieser Säule verstanden. Besonders interessant fanden wir die Musik aus dieser Zeit, die wir auf einem alten Grammophon vorgespielt bekamen.

Zum Schluss bekam Herr Landgraf neben einem kräftigen Applaus eine Urkunde zum Vorlesetag. Vielen Dank Herr Landgraf für diese besondere Geschichtsstunde!!!

https://www.wochenblatt-reporter.de/neustadtweinstrasse/c-lokales/zum-krieg-erzogen_a425369

Wer ist eigentlich the BEE??


Vielleicht habt ihr euch ja schon mal gefragt, wer hinter the BEE steckt…

Mit diesem Bild stellen wir uns kurz vor, damit ihr uns auch mal direkt ansprechen könnt, falls ihr aufregende News oder ein Klassen-Event habt, das ihr hier auf unserem Blog veröffentlicht haben wollt.

Ihr findet uns freitags in der ersten Pause in unserem  Redaktionsraum B244.

Wir sind…

Hinten : Nisa und Hannah (10b), Ronja (9b), Konstantin (8a)

Mitte: Lea, Xin Yi, Sophie, Victoria, Smilla (alle 10b)

Vorne: Frau Schackert, Katharina (9b), Leonie (10b)

And The Winner Is…!


Das Rätseln ist vorbei und die Gewinner unseres Bienen-Rätsels stehen fest.

Die glücklichen Gewinner sind die Klassen 5b von Frau Flügel und 9a von Herrn Jöckle.

In beiden Klassen gab es Schüler, die das Bienen-Rätsel erfolgreich gelöst haben und damit für ihre Klasse einen Preis gewonnen haben. Für die 5b gab es einen Fußball und für die 9a ein kleines Tischtennis-Set.

the BEE gratuliert!!

Politik in der Schule


Heute ist aus geschichtlicher Sicht ein besonderer Tag. Der 9. November wird als Schicksalstag Deutschlands bezeichnet, weil auf diesen Tag eine Reihe von Ereignissen fallen, die für unsere Geschichte große Auswirkungen hatten, sowohl freudige als auch tragische. So wurde am 9. November 1918 nach dem ersten Weltkrieg in Berlin die Republik ausgerufen, Deutschland war keine Monarchie mehr, am 9.November 1923 versuchte Hitler mithilfe eines Putsches an die Macht zu kommen, am 9. November 1938 brannten in ganz Deutschland die Synagogen und am 9. November 1989 fiel in Berlin die Mauer, womit der Weg frei war für die Wiedervereinigung Deutschlands.

Aus Anlass dieses besonderen Tages kamen heute 3 Abgeordnete des Rheinland-Pfälzischen Landtages – Dirk Herber (CDU), Claus Schick (SPD), Peter Stuhlfauth (AFD) –  an unsere Schule, um in den ersten beiden Stunden mit den Schüler/innen der 10. Klassen zu diskutieren. Die Klassen waren gut vorbereitet, denn im Geschichtsunterricht mit Herrn Lauer und Frau Schackert wurden all diese Ereignisse ausführlich besprochen. Dementsprechend gab es viele Fragen an die Politiker…

Nachdem sich alle 3 Abgeordneten kurz vorgestellt hatten, ging es schon direkt mit dem wichtigen Thema Klimawandel los.

Die erste Frage eines Schülers war, wie sich die jeweiligen Parteien zur Klimapolitik positionieren. Hierbei zeigte sich gleich, dass die Parteien schon recht unterschiedlich positioniert sind. Während Herr Herber (CDU) und Herr Schick (SPD) sich dafür aussprachen, dass jeder sein eigenes Verhalten überdenken und aufzupassen muss, z.B. beim Energiesparen, zeigte sich Herr Stuhlfauth von der AfD erstaunt, dass seine Partei  als Leugner des Klimawandels dargestellt wird, er persönlich ist gegen Windkraft und für den Ausbau von Photovoltaik  (Solarenergie). Später erwähnte er auch, dass seine Partei für den Erhalt der Atomkraft ist.

Schon bei dieser ersten Frage warteten wir alle gespannt aber auch skeptisch auf die Antworten der Politiker.

Die nächste Fragerunde wurde persönlich, denn uns interessierte, wie die 3 zur Politik kamen und was ihre jeweiligen Aufgaben sind.

Herr Herber erklärte, dass er früher bei der Polizei in der Diensthundestaffel war und dort gemerkt hat, dass es Dinge gibt, die ihm missfallen und dass er deswegen dahin gehen muss, wo die politischen Entscheidungen getroffen werden. Er ist seit 2016 Mitglied im Landtag und Ortsvorsteher von Mussbach.

Herr Schick war nach seiner Hochzeit zunächst Hausmann und hat die 4 Kinder großgezogen und ging erst, nachdem diese groß waren, zurück in seinen Job bei der BASF. Er kam erst vor 3 Monaten als Nachrücker in den Landtag und ist Ortsvorsteher in Lachen-Speyerdorf. Übrigens war er selbst Schüler hier an unserer Schule.

Herr Stuhlfauth war wie Herr Herbel bei der Polizei und sitzt seit 2021 für die AfD im Landtag.

Anschließend erfuhren wir, wie die politische Arbeit in den Wahlkreisen und im Landtag abläuft, dass die Abgeordneten nur ein kleines bescheidenes Büro dort haben und später auch, was man als Politiker so verdient – 7000 Euro brutto plus Zulagen.

Als es darum ging, wofür sich die jeweiligen Parteien einsetzen, merkte man schon den Unterschied zwischen Regierungs- und Oppositionspartei…

Ziemlich aufgeregt und kontrovers wurde es beim Thema Migrationspolitik. Frau Ellerwald erklärte, dass viele Schüler unserer Schule Migrationshintergrund haben, aber Deutschland als ihre Heimat wahrnehmen und es nicht gut finden, wenn Minderheiten ausgeschlossen werden.

Ebenso wurden die Themen gleichgeschlechtliche Ehe, Bildungspolitik und das neue Bürgergeld angesprochen und man merkte, dass die 3 Abgeordneten unsere kritischen Fragen sehr ernstnahmen und versuchten, uns die jeweilige Sicht ihrer Partei zu erklären. Besonders interessant für uns Schüler wurde es, als sie auch ihre persönlichen Meinungen mit einbrachten.

Am Ende der Veranstaltung haben uns die Politiker versichert, dass die Diskussion mit uns viele Impulse gebracht haben und dass sie diese mit in ihre Landtagsarbeit mitnehmen werden.

Auch wir waren uns einig, dass es auch für uns eine gute und interessante Erfahrung war, Politiker nicht nur von Wahlkampfplakaten oder aus großer Entfernung zu sehen, sondern sie auch mal hautnah erleben zu können.

GvN goes Europe – ein Interview mit Herrn Sippel


the BEE:  Herr Sippel, wir haben gehört, dass unsere Realschule schon bald Europa-Schule wird! Wir finden das total spannend und hätten da ein paar Fragen an Sie:

Wie sind Sie darauf gekommen, unsere Schule zu einer Europa-Schule machen zu wollen, was hat Sie dazu motiviert ?

Herr Sippel:  Tatsächlich war ich schon immer sehr fasziniert vom europäischen Gedanken und wir sind hier ja eine internationale Schule, mit einer sehr internationalen Schülerschaft und diese Stärke wollen wir nutzen und fördern. Jeder Schüler/in sollte die Möglichkeit bekommen, an Europa teilzunehmen und ein Teil davon zu sein.

the BEE:  Was ist das Besondere an einer Europa-Schule ?

Herr Sippel:  Es gibt genug Zuschuss für den europäischen Austausch, um mit unserem Erasmus-Projekt „HELP“ zu unseren Partnern zu fahren und mit denen zu arbeiten. Demnächst fahren wir nach Slowenien und späterhin nach Portugal. So ist das eine ganz tolle Möglichkeit, um auf Reisen gehen zu können. Das Besondere an einer Europa-Schule ist auch einfach, dass dieser Europäische Gedanke auch an jeden getragen wird und nicht nur durch dieses  Projekt, das wir haben, sondern auch durch den Unterricht.

the BEE:   Was denken Sie, wann werden wir Europa-Schule ?

Herr Sippel:  Die Bewerbung zur Europa-Schule wollen wir nächstes Jahr einreichen. Wir hätten es gerne jetzt schon dieses Jahr eingereicht, aber leider wurde ein Anmeldestop für Schulen verhängt, sonst wären wir schon jetzt im Bewerbungsprozess. So sieht es aber vor, dass wir uns nächstes Jahr bis März dann bewerben, aber das Unterrichtliche bzw. unser Erasmus-Programm und den ganzen Europäischen Unterricht, denn wir machen, der läuft ja schon und ob wir zum Schluss Europa-Schule als Schild vorne stehen haben, ist gar nicht so wichtig. Wichtig ist das, was wir hier in der Schule leben.

 

Die Bee-Redaktion bedankt sich bei Herrn Sippel für dieses interessante Interview und natürlich auch für all die Mühe und Arbeit, die er in dieses Projekt investiert. Wir hoffen, dass unsere Schule schon bald Europa-Schule sein wird!